Freitag, 17. Juni 2016

Bildbearbeitung mit pixlr.com - wer braucht mehr?

Bis vor kurzem war ich der Ansicht, dass man für Bild- und Fotobearbeitung immer eine lokale Softwareinstallation auf einem Windows oder Macintosh PC benötigt. Seit dem ich mir die online Applikation www.pixlr.com angesehen habe, bin ich anderer Meinung. 

Pixlr bietet alle gängigen Funktionen der üblichen Bildbearbeitungsprogramme wie Gimp oder Photoshop, so zum Beispiel Ebenen, Filter, Masken oder verschiedene Pinsel . Der Unterschied: Pixlr ist gratis und für jedermann sofort, ohne irgendeine Installation und ohne Registrierung frei zugänglich!  


Es gibt online zwei Varianten der Software:

  • https://pixlr.com/editor/
    Pixlr Editor ist die professionelle Bildbearbeitungsanwendung, die optisch und vom Funktionsumfang sehr an die beiden Marktführer Gimp und Photoshop erinnert.
  • https://pixlr.com/express/
    Pixlr Express ist die einfachere , intuitivere und verspielte Version von Pixlr. Ihr könnt damit zum Beispiel Bilderrahmen, witzige Effekte oder lustige Grafiken im Comic Stil bei euren Fotos einfügen. 
Ebenso wichtig, wie die zum Teil sehr komplizierten Funktionen einer Bildbearbeitung, ist die Möglichkeit , diese einfach zu erlernen. Und hier macht die Pixlr- Community einen wirklich guten Job. Es gibt zahlreiche Hilfestellungen, Videos und Howto's im Internet - sogar auch auf Deutsch! Hier nur ein paar Beispiele für den Einstieg:

Natürlich gibt es auch Nachteile:
Man muss sich klar darüber sein, dass man  seine Fotos online (via https) bearbeitet. D.h. rein theoretisch können die Leute von Pixlr beobachten, welche Fotos ihr bearbeitet. Andererseits wird Pixlr vom großen, renommierten Autodesk-Konzern betrieben, was mir persönlich als Vertrauensgrundlage genügt.

Bei Recherchen im Internet bin ich auf zwei weitere Themen gestoßen: So soll es Probleme bei der Bearbeitung mit sehr großen Bildern geben und das RAW- Bildformat wird nicht unterstützen. Für Hobby "Smartphone-Fotografen" wie mich sind dies aber keine spürbaren Beeinträchtigungen .

Pixlr ist also auf alle Fälle einen intensiven Blick wert. 

Bildquellenangabe:Tim Reckmann  / pixelio.de

Anlage - Tutorials


Tutorial:
Objekt aus einem Bild ausschneiden und in ein anderes Bild einfügen. Anschließend einen Schatten hinterlegen.

  • In Video Minute 2:00 bis 6:00 wird das Ausschneiden mit dem "Lasso-Werkzeug" als Negativbeispiel für ein aufwendiges Vorgehen gezeigt.
  • Ab Video Minute 6:00 wird das selbe Objekt nochmals mit dem Zauberstab ausgeschnitten, was viel schneller geht.








1 Kommentar:

  1. Ja, Pixlr ist für Fotobearbeitung echt gut. Wer Grafiken, Folien, Logos gratis online erstellen möchte, sollte sich https://www.canva.com/ ansehen. Es gibt dort zwar eine Registrierung, aber die funktioniert auch mit dem Google Account. Canva kostet nur dann Geld, wenn man bestimmt Sonderfunktionen / Vorlagenbilder nutzt. Dies ist aber jederzeit transparent.

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